Wie lernt dein Hund, entspannt allein zu Hause zu bleiben?

Tür zu, Hund gelassen
Foto: robsonmelo / Pixabay

Allein zu bleiben ist für Hunde keine Selbstverständlichkeit. Als Rudeltiere suchen sie die Nähe ihrer Menschen. Mit kleinen Übungsschritten lernt dein Hund aber meist gut, dass du zurückkommst und die Zeit ohne dich ruhig verlaufen kann.

Klein anfangen

Beginne mit wenigen Sekunden. Geh in einen anderen Raum, schließ die Tür und komm zurück, bevor dein Hund unruhig wird. Klappt das entspannt, verlängerst du die Zeit nach und nach. Ein Rückschritt ist kein Scheitern, sondern ein Hinweis, dass ihr etwas langsamer üben solltet.

Den richtigen Moment wählen

Übe, wenn dein Hund müde und satt ist. Nach einem Spaziergang mit Schnüffelzeit fällt das Ausruhen leichter. Ein gemütlicher Liegeplatz, an dem er sich wohlfühlt, gibt ihm zusätzlich Halt.

Gehen und Kommen ohne großes Aufsehen

Verabschiede dich ruhig und beiläufig. Auch beim Heimkommen hilft eine gelassene Begrüßung, sobald dein Hund etwas zur Ruhe gekommen ist. So wird dein Weggehen zu einem normalen Teil des Alltags.

Beschäftigung für die ersten Minuten

Ein Kauartikel oder ein befüllbares Futterspielzeug kann die ersten Minuten angenehm machen. Gib es nur in diesen Übungssituationen, dann bleibt es besonders spannend. Achte darauf, dass dein Hund damit unbeaufsichtigt gut zurechtkommt.

Wann du Unterstützung holen solltest

Bellt, jault oder zerstört dein Hund trotz kleiner Schritte viel, kann echter Trennungsstress dahinterstecken. Dann hilft eine qualifizierte Trainerin oder ein qualifizierter Trainer. Lass auch in der Tierarztpraxis abklären, ob körperliche Ursachen eine Rolle spielen.

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