Hund zieht an der Leine: 3 häufige Fehler
Die Leine ist gespannt, die Schulter tut weh und der Spaziergang macht keinen Spaß mehr. Ziehen an der Leine gehört zu den häufigsten Problemen im Alltag mit Hund. Meist steckt kein Sturkopf dahinter, sondern drei Fehler, die sich leicht einschleichen.
Fehler 1: Ziehen lohnt sich
Zieht dein Hund zum Baum und du gehst mit, hat er gelernt: Ziehen bringt mich ans Ziel. Bleib stehen, sobald die Leine straff wird. Weiter geht es erst, wenn sie wieder locker ist.
Fehler 2: Mal so, mal so
Morgens darf er ziehen, weil es schnell gehen muss, abends soll er ordentlich laufen. Für deinen Hund ist das nicht zu unterscheiden. Leg eine Regel fest und halte sie bei jedem Gang ein. Das gilt für alle, die mit dem Hund rausgehen.
Fehler 3: Zu schwer geübt
Viele üben dort, wo die Ablenkung am größten ist. Fang an einem ruhigen Ort an und mit wenigen Minuten. Erst wenn es dort klappt, kommt die belebte Straße dazu.
Was zusätzlich hilft
- Bleib selbst ruhig und geh in gleichmäßigem Tempo.
- Wechsle die Richtung, bevor die Leine straff wird.
- Verzichte auf Rucken an der Leine. Das erzeugt Druck, aber kein Verständnis.
Leinenführigkeit braucht einige Wochen Geduld. Hat dein Hund Schmerzen oder zieht er plötzlich viel stärker als sonst, lass ihn tierärztlich untersuchen.
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