Leinenführigkeit ohne Rucken: So fängst du an
Rucken an der Leine wirkt kurz und nutzt sich schnell ab. Dein Hund lernt dabei nicht, was er stattdessen tun soll. Besser ist ein kleiner Plan, der ihm zeigt, dass es sich lohnt, in deiner Nähe zu bleiben.
Woche 1: Ruhiger Ort, kurze Einheiten
Übe fünf Minuten am Stück an einem Ort ohne viel Ablenkung, zum Beispiel im Hof oder auf einem leeren Parkplatz.
- Geh los. Bleibt die Leine locker, geh einfach weiter.
- Wird sie straff, bleib ruhig stehen.
- Sobald dein Hund sich zu dir orientiert und die Leine nachgibt, geht es weiter.
Woche 2: Richtungswechsel dazunehmen
Wechsle die Richtung, bevor die Leine straff wird. Dein Hund merkt, dass er auf dich achten muss, um den Anschluss nicht zu verlieren. Bleib dabei freundlich und klar in deiner Körperhaltung.
Darauf solltest du achten
- Die Leine sollte mindestens zwei Meter lang sein, damit dein Hund Spielraum hat.
- Ein gut sitzendes Geschirr schont den Hals.
- Trenne Übung und Freizeit. Darf dein Hund schnüffeln, gib ihm das mit einem festen Wort frei.
Erwarte keine Wunder nach drei Tagen. Wer zwei Wochen täglich kurz übt, sieht meist deutliche Fortschritte.
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