Rückruf im Wald: So bleibt dein Hund trotz Wildgeruch ansprechbar
Im Wald riecht es nach Reh, Fuchs und Wildschwein. Für viele Hunde ist das oft aufregender als ein Leckerchen. Ein Rückruf, der auf der Wiese klappt, reicht deshalb im Wald oft noch nicht aus. Mit gezieltem Training und guter Beobachtung wird er auch dort verlässlicher.
Rücksicht auf Wildtiere
In vielen Regionen gelten im Wald Leinenpflichten, vor allem während der Brut- und Setzzeit im Frühjahr. Prüf die Regeln vor Ort. Auch ohne Pflicht schützt eine Leine Wildtiere und deinen Hund vor gefährlichen Jagdausflügen.
Die Schleppleine als Trainingshilfe
Eine Schleppleine am Brustgeschirr gibt deinem Hund Bewegungsfreiheit. Gleichzeitig verhindert sie, dass er einer Spur folgt und dabei lernt, dass sich Weglaufen lohnt. Ruf ihn in ruhigen Momenten und belohne ihn großzügig, wenn er kommt.
Körpersprache früh erkennen
Achte darauf, wie dein Hund sich bewegt. Hebt er die Nase, wird er langsamer oder erstarrt kurz, hat er oft etwas bemerkt. Ruf ihn genau dann, bevor er losstartet. Je früher du reagierst, desto leichter gelingt das Umdrehen.
Belohnungen, die mithalten können
Gegen Wildgeruch braucht es besondere Belohnungen. Probiere Käse, Fleischwurst oder ein kurzes Hetzspiel mit einem Futterbeutel. Manche Hunde freuen sich auch, wenn sie nach dem Rückruf wieder schnüffeln dürfen.
Geduld zahlt sich aus
Ein zuverlässiger Rückruf im Wald entsteht über viele Wochen. Steigere die Ablenkung langsam und übe zwischendurch an leichteren Orten. Kleine Erfolge zu feiern hält die Motivation bei euch beiden hoch.
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