Wenn dein Hund draußen alles frisst, hilft Tauschen statt Schimpfen

Tausch gegen Käse
Foto: Sonia_Ugarte / Pixabay

Viele Hunde nehmen draußen gern etwas ins Maul. Brotreste, Knochen oder Unrat am Wegrand sind spannend und schmecken oft gut. Für dich ist das stressig, gerade wegen möglicher Giftköder. Mit freundlichem Training lernt dein Hund, Fundstücke liegen zu lassen oder herzugeben.

Tauschen statt Wegnehmen

Wird deinem Hund etwas aus dem Maul gerissen, schluckt er es beim nächsten Mal oft schneller herunter. Übe deshalb das Tauschen. Gib ihm für ein Spielzeug oder einen Kauartikel etwas Besseres und gib ihm das Spielzeug danach manchmal zurück. So wird Hergeben zu einer guten Erfahrung.

Ein Abbruchsignal aufbauen

Ein kurzes Wort wie "Lass" kann deinem Hund helfen, sich von etwas abzuwenden. Übe es zu Hause mit Futter in der geschlossenen Hand. Wendet er sich ab, belohnst du ihn aus der anderen Hand. Später übst du draußen an einfachen Stellen.

Aufmerksamkeit unterwegs

Beobachte die Wege vor euch und lenke deinen Hund rechtzeitig um. Eine Leine oder Schleppleine gibt dir an kritischen Orten mehr Kontrolle. Ein gut geübter Rückruf hilft zusätzlich, ihn von spannenden Fundstücken wegzuholen.

Wenn er doch etwas gefressen hat

Achte auf Warnzeichen wie Erbrechen, Zittern, Schwäche oder blasse Schleimhäute. Bei Verdacht auf eine Vergiftung fahr direkt zur Tierarztpraxis und nimm Reste wenn möglich mit. Warte in solchen Fällen nicht ab.

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