Ängstlicher Hund beim Spaziergang: So gibst du Sicherheit
Manche Hunde gehen mit eingezogener Rute vor die Tür, erschrecken vor Mülltonnen oder weichen fremden Menschen aus. Angst ist kein Ungehorsam. Dein Hund braucht in diesen Momenten jemanden, an dem er sich orientieren kann.
Was Angst verstärkt
- Hinziehen: Wer seinen Hund zum Auslöser zerrt, bestätigt dessen Sorge.
- Dauerndes Beschwichtigen mit aufgeregter Stimme. Deine Unruhe überträgt sich.
- Überfordern: Der volle Wochenmarkt ist kein guter Trainingsplatz.
- Schimpfen, wenn er aus Angst bellt oder zurückweicht.
- Unruhe im Tagesablauf. Ängstliche Hunde brauchen Verlässlichkeit.
Was Sicherheit gibt
- Abstand selbst wählen lassen. Dein Hund darf stehen bleiben und schauen.
- Ruhig bleiben. Sprich wenig, atme normal, beweg dich gelassen.
- Mutige Momente bestätigen. Ein Schritt nach vorn oder ein neugieriger Blick verdient deine Anerkennung.
- Feste Runden gehen. Bekannte Wege geben Halt. Neues kommt in kleinen Portionen dazu.
Wann du Hilfe holen solltest
Kommt die Angst plötzlich, frisst dein Hund schlecht oder traut er sich kaum noch vor die Tür, lass ihn tierärztlich untersuchen. Bei starker Angst ist Begleitung durch eine erfahrene Trainerin oder einen Trainer sinnvoll.
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