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Hund pöbelt an der Leine: Ursachen und erste Schritte

Hund pöbelt an der Leine?
Foto: ptksgc / Pixabay

Ein anderer Hund biegt um die Ecke und deiner hängt bellend in der Leine. Viele Halter schämen sich dafür. Dabei ist dieses Verhalten sehr verbreitet und fast nie ein Zeichen von Dominanz.

Was dahintersteckt

An der Leine kann dein Hund weder ausweichen noch den anderen in Ruhe begrüßen. Fühlt er sich bedrängt, bleibt ihm nur, den anderen mit Lärm auf Abstand zu halten. Oft funktioniert das aus seiner Sicht sogar, denn der andere Hund geht ja weiter.

4 erste Schritte

  1. Abstand schaffen. Wechsle die Straßenseite oder geh einen Bogen. Abstand ist kein Nachgeben, sondern die Voraussetzung fürs Lernen.
  2. Früh reagieren. Sprich deinen Hund an, solange er den anderen nur ruhig anschaut. Ist er schon am Bellen, kommt nichts mehr an.
  3. Selbst locker bleiben. Eine kurz genommene Leine und angehaltener Atem sagen deinem Hund, dass Gefahr droht.
  4. Nicht strafen. Strafe erhöht den Stress und macht die nächste Begegnung schwerer.

Wann du Hilfe brauchst

Hat dein Hund schon gebissen oder kannst du ihn kaum halten, hol dir eine Trainerin oder einen Trainer vor Ort dazu. Lass außerdem Schmerzen tierärztlich ausschließen.

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