Warum dein Hund Menschen anspringt und was ihm hilft

Pfoten bleiben unten
Foto: CaseOriginals / Pixabay

Viele Hunde springen Menschen zur Begrüßung an. Meist steckt Freude dahinter, manchmal auch Unsicherheit oder Aufregung. Das Hochspringen wird oft ungewollt belohnt, weil der Hund dabei Blicke, Worte oder Hände bekommt. Mit etwas Training lernt er eine ruhigere Art, Hallo zu sagen.

Den Grund verstehen

Hunde begrüßen sich gern am Gesicht. Bei Menschen erreichen sie das nur, wenn sie hochspringen. Achte auch auf die Körpersprache deines Hundes. Wirkt er eher hektisch oder unsicher, braucht er mehr Abstand und Ruhe statt einer stürmischen Begegnung.

Ruhiges Verhalten belohnen

Belohne deinen Hund, solange seine vier Pfoten am Boden sind. Geh dafür in die Hocke und gib ihm ein Leckerchen tief unten. Springt er hoch, dreh dich gelassen weg und warte kurz. Bleibt er unten, wendest du dich ihm wieder freundlich zu.

Eine Alternative anbieten

Ein Sitz oder ein Platz auf einer Decke gibt deinem Hund eine klare Aufgabe. Übe das zuerst ohne Ablenkung und später mit vertrauten Menschen. Je öfter sich die ruhige Variante lohnt, desto eher zeigt er sie von selbst.

Besuch und Fremde einbinden

Erkläre Besuch kurz, wie ihr übt. Eine Leine hilft dir an der Tür oder unterwegs, Abstand zu halten. Fremde Menschen müssen deinen Hund nicht begrüßen. Gerade unsicheren Hunden tut es gut, wenn du Begegnungen für sie ruhig gestaltest.

Anzeige

Wenn du tiefer einsteigen willst

Onlinekurs in 3 Teilen mit 62 Lernvideos. Du lernst, über deine Körpersprache mit deinem Hund zu kommunizieren, seine Aufmerksamkeit auf dem Spaziergang zu halten und ohne Rucken an der Leine zu gehen.

Zum Körpersprache-Kurs*

Weitere Themen

Zum Kurs*Werbung